FAQ Hotspot installieren

  1. Ist das Funknetz sicher verschlüsselt?

    Die Hotspots sollen für Außenstehende zu nutzen sein. Das Funknetz wird also zunächst unverschlüsselt betrieben, damit sich Clients am Netz anmelden können. Das heißt nicht, dass das Netz komplett offen ist. Ein Client muss sich erst bei uns authentifizieren, bevor er für das Internet freigeschaltet wird.

    Die Firewall auf den Hotspots verhindert zudem, dass Clients aus dem Funknetz unerwünschterweise ins lokale Netz gelangen. Ihre Festplatte ist demnach vor Zugriffen von außen sicher! Wenn Sie wollen, können Sie auch Ihr LAN oder Teile davon erreichbar machen. Diese Einstellungen können Sie auf der Admin-Oberfläche unserer Firmware unter „Sicherheit/Firewall/Ports“ vornehmen. Erläuterungen dazu finden Sie hier.

    Zusätzlich bieten wir einen OpenVPN-Dienst an. Mit der entsprechenden Software, die Sie auch bei uns herunterladen können, können WLAN-Clients die Funkverbindung verschlüsseln. Mehr dazu auch auf unseren Hilfe-Seiten.

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  2. Was benötige ich für einen Hotspot?

    Um einen Hotspot zu betreiben, benötigen Sie zwei Dinge:

    Am besten einen DSL-Anschluss:

    Ein DSL-Anschluss mit Flatrate liefert die schnelle Anbindung ans Internet.
    Je nach Standort können auch Alternativen zu DSL zur Internetanbindung genutzt werden.

    Einen WLAN-Router:

    Über ihn können sich Nutzer mit dem Funknetz verbinden. Gleichzeitig wacht er darüber, wer das Internet nutzt. Nur wer sich über HOTSPLOTS authentifizieren kann, wird ins Internet weitergeleitet. Und Sie als Betreiber bekommen regelmäßig Ihren Anteil an den Einnahmen ausgezahlt.

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  3. Welche WLAN-Router sind für HOTSPLOTS geeignet?

    Falls der WLAN-Router als Standalone-Gerät laufen soll, im Prinzip alle, die mit Linux betrieben werden.

    Wir bieten eine Lösung auf Basis des OpenWrt-Projektes an und haben eine spezielle Firmware zusammengestellt, die Sie auf Ihren Router laden können. Auf den OpenWrt-Seiten finden Sie eine Liste der unterstützen Hardware. Alle Router, bei denen „Supported“ steht und die über mindestens 4 MB Flash- und 16 MB Arbeitsspeicher verfügen, sollten auch entsprechend laufen. Wir haben sehr gute Erfahrung mit den WRT54GL-Geräten von Linksys gemacht und bieten auch fertig konfigurierte Router in unserem Webshop an.

    Unsere Firmware bietet folgende Vorteile:

    • Der Hotspot lässt sich bequem mit einem Webbrowser verwalten
    • Per Mausklick lassen sich automatische Firmware-Updates ausführen
    • Der Betreiber kann eigene Web-Adressen freigeben (z. B. für die Webseite seines Hotels, Cafes, Vereins, etc.)
    • Mehrere Hotspots lassen sich per WDS zu einem größerem Netz verbinden. Damit können Sie leicht die Reichweite Ihres Funknetzes erhöhen, ohne lästige Kabel verlegen zu müssen.
    • Ein sogenanntes „traffic shaping“ sorgt dafür, dass Uploads nicht das DSL „verstopfen“
    • Auf dem Router läuft ein aktuelles OpenWrt, das Sie selber beliebig erweitern können
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  4. Kann ich meinen DSL-Anschluss normal weiternutzen?

    Ja, für den Hotspot-Betreiber ändert sich nichts. Der DSL-Anschluss bleibt unverändert und kann ganz normal weitergenutzt werden.

    Auf dem Hotspot läuft eine Firewall, die den Zugriff von Hotspot-Nutzern auf Ihr privates Netz unterbinden kann. Zusätzlich kann VPN-Routing aktiviert werden, wodurch die Daten vom Hotspot-Router durch Ihr privates Netz zu einem VPN-Server von HOTSPLOTS getunnelt werden.

    Falls Sie einen gesonderten DSL-Anschluss für den Hotspot wünschen, können Sie den auch über uns beziehen. Wenden Sie dafür bitte an unseren Vertrieb.

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  5. Welche Features bietet mir die HOTSPLOTS Router-Software?

    1. Gateway mit captive portal Funktionen
    2. Direkter Anschluss an DSL-Modem (pppoe Protokoll) oder Einbindung in LAN als DHCP-Client oder statisch konfiguriert.
    3. Konfiguration als Hotspot-Router oder als Repeater.
    4. (Deaktivierbare) der WLAN-Clients untereinander (sogenanntes PSPF)
    5. Einstellen der Sendestärke
    6. Walled garden: Anlegen von Domains, die ohne Authentifizierung erreichbar sind und deren Traffic nicht berechnet wird.
    7. WLAN-Verschlüsselung mittels openVPN
    8. Traffic-Shaping
    9. Komfortable grafische Administrationsoberfläche für
    • Konfiguration aller Netzwerkeinstellungen
    • Eingabe und Test der HOTSPLOTS Betreiberdaten
    • Download per Mausklick von OpenVPN Zertifikat vom HOTSPLOTS-Server
    • Download und Installation neuer Firmwareversionen per Mausklick
    • Aktivierung/Deaktivierung von Telnet und SSH als alternative Administrationstools
    • Aktivierung/Deaktivierung der Administration über WLAN, LAN und WAN-Ports
    • Ändern von Passwörtern
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  6. Welche Ports müssen an einer Firewall zum Internet erlaubt sein?

    Alle Verbindungen initiiert ein Hotspot-Router selbst. Für eine Stateful Firewall ist es daher nicht nötig, bestimmte Ports freizuschalten oder weiterzuleiten.

    Für manuell konfigurierte Firewalls ist es möglicherweise erforderlich, den Traffic auf bestimmten Ports zu erlauben. Folgende Dienste sind für Hotspot-Router relevant:

    • DNS:UDP Port 53
    • Web: TCP Ports 80, 443
    • NTP: UDP Port 123
    • VPN-Routing: UDP Ports 1194, 1195
    • Radius: UDP Ports 1812, 1813
    • Load-Balancing: TCP Ports 5001-5006 (nur für die Appliance)
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  7. Kann man Filesharing unterbinden?

    Derzeit gibt es keine Methode Filesharing effektiv zu unterbinden. Insbesondere das vielzitierte Sperren von Ports kann leicht von den Anbietern von Filesharing-Software umgangen werden, indem Ports genutzt werden, die eigentlich für andere Protokolle gedacht sind. Gängig sind z. B. die Ports für normales Surfen (80 und 443).

    Wer intensiv Filesharing betreibt, wird sich sicher einen eigenen DSL-Anschluss zulegen; bis dahin: Freuen Sie sich über den Umsatz.

    Sie können auch das Traffic-Shaping unserer Firmware verwenden. Der Traffic wird dabei in drei Klassen unterteilt:

    1. Priorisierter Traffic (DNS, SSH, VoIP)
    2. Normaler Traffic (Telnet, Web und E-Mail)
    3. Bulk Traffic (edonkey, bittorrent und Co.)

    In der Firmware-Oberfläche muss das Traffic-Shaping dafür eingeschaltet werden. Zusätzlich muss die Bandbreite des eigenen Internet-Anschlusses eingegeben werden. Gibt man dort z. B. die Hälfte der tatsächlich verfügbaren DSL-Bandbreite ein, so bekommen Clients hinter dem Hotspot nur die halbe Bandbreite zur Verfügung (was bei einem 16-MBit Anschluss vollkommen ausreicht). Eine "Verstopfung" des eigenen Anschlusses ist dadurch dann ausgeschlossen.

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  8. Was mache ich, wenn ich mein Passwort für den Router vergessen habe?

    Falls Sie das Passwort für Ihren Router vergessen haben, oder das Netzwerk so konfiguriert ist, dass Sie aus irgendwelchen Gründen keinen Zugriff mehr auf den Router erhalten, können Sie den Router über die Reset-Taste wieder auf Defaultwerte zurückstellen:

    • Wenn Sie die Reset-Taste auf der Rückseite für mindestens 6 Sekunden drücken und gedrückt halten, und dann wieder loslassen, bootet der Router neu. Dabei werden die Einstellungen auf Defaultwerte zurückgesetzt. Der Router ist dann wieder über das LAN-Interface auf der 192.168.1.1 mit dem Nutzernamen "admin" und dem Passwort "admin" erreichbar.
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  9. Kann ich meinen Hotspot mit DD-WRT betreiben?

    Wir empfehlen Ihnen, Ihren Hotspot mit unserer Firmware zu betreiben, denn diese ist am besten auf HOTSPLOTS abgestimmt. Falls Sie jedoch nicht auf DD-WRT verzichten möchten, können Sie es natürlich auch weiterhin benutzen. Eine umfangreiche Anleitung für alle Bastler finden Sie hier.

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  10. Gibt es Alternativen zu DSL?

    Leider ist noch immer in vielen Gebieten kein DSL verfügbar. Es ist zwar neben Kabelanschlüssen die passendste Technik zum Anschluss eines Hotspots an das Internet, unser Abrechnungssystem ist aber unabhängig davon. Als Alternativen bieten sich an:

    • ISDN
    • Satellitenanbindung
    • UMTS
    • Kabelnetz

    ISDN
    Vorteile:

    • praktisch überall verfügbar
    • sehr geringe Fixkosten

    Nachteile:

    • geringe Bandbreite
    • Auch abgebrochene Login-Versuche verursachen Kosten durch Aufruf der Login-Seite vom hotsplots-Server
    • wahrscheinlich keine Flatrate verfügbar

    Satellitenanbindung
    Vorteile:

    • höhere Bandbreite als ISDN, vor allem beim Download

    Nachteile:

    • mehr Hardware erforderlich; Satelliten-Schüssel und evtl. durchgehend eingeschalteter PC
    • keine garantierte Bandbreite, da Shared Medium

    Satellitenanbindungen ware lange nur mit einem Uplink per ISDN üblich. Mittlerweile gibt es auch günstige Angebote mit Down- und Uplink über Satellit. Wir haben Partner, die in diesem Bereich aktiv sind und Ihnen gern bei der Suche nach der besten Lösung behilflich sind. Sprechen Sie und an.

    UMTS
    Vorteile:

    • kompakte, Strom sparende Hardware
    • typischerweise schneller als ISDN

    Nachteile:

    • keine garantierte Bandbreite, da Shared Medium
    • unter Umständen sehr hohe Kosten bei dauerhaft hoher Nutzung


    Kabelnetz

    • vergleichbar mit DSL
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